Als ehemalige Hansestadt blick Buxtehude auf eine jahrhundertelange Handelstraditionen zurück, welche auch in den vergangenen Jahrzehnten durch wirtschaftsfördernde Politik fortgeführt wird. So verfolgt etwa das 1985 gegründete Technologie-Zentrum Buxtehude vor allem das Ziel, junge und innovative Firmen zu unterstützen, während die Wirtschaftsförderung der Stadt für alle Unternehmer und Existenzgründer zuständig ist. Im Metropolraum Hamburg zählt die Mittelstadt daher zu den wichtigen Wirtschaftsstandorten, was nicht zuletzt durch die gute Verkehranbindung begünstigt wird.
Neben kleineren Betrieben wie Restaurants oder Ladengeschäften haben auch mittlere und große nationale sowie internationale Firmen einen Standort in Buxtehude. Die Bereiche sind hierbei sehr vielfältig, sie reichen vom Baugewerbe und der Chemie über Kunststoffproduktion, Medizintechnik und Mikroelektronik bis hin zu Saatzucht, Umwelttechnik und Sprirituosenherstellung und -abfüllung.
Besonders namhafte Firmen sind etwa Airbus Flugzeugbau mit der Abteilung Flugzeugkabinen-Systeme, die Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft als eine der größten Reedereien Deutschlands, Unilever mit dem größten europäischen Produktionsstandort zur Produktion von Körperhygieneartikeln, sowie die Firma Bacardi, die in Buxtehude ihr zentrales Werk für den europäischen und asiatischen Markt betreibt.
Eine spezielle Maßnahme zur Wirtschaftsförderung stellt der 2003 ins Leben gerufene „Arbeitskreis Stadtmarketing“ dar. Unter dem Motto „Buxtehudes Weg in die Zukunft“ erstellen und präsentieren verschiedene Arbeitsgruppen Konzepte, mit deren Hilfe Buxtehude im Konkurrenzkampf zu den umliegenden Städten Stade, Hamburg-Harburg und Lüneburg gestärkt werden soll. Als Ergebnis dieser Arbeiten ging unter anderem die Aktion „Kulturshopping“ hervor, in deren Rahmen längere kurzfristige Öffnungszeiten und künstlerische Darbietungen ein verbessertes Einkaufserlebnis bezwecken sollten.