Erstmalig erwähnt wird Buxtehude zu Beginn des Hochmittelalters. In einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos I. an ein Magdeburger Kloster aus dem Jahre 959 wird die Bauernsiedlung „Buochstadon“ genannt, was übersetzt wahrscheinlich „Buchenstätte“ bedeutet. Ihren vollständigen Namen, „Buchstadihude“, der uns in einer ähnlichen Form auch bis heute bekannt ist, erhielt die Siedlung 1135, das Anhängsel „Hude“ bezeichnet hierbei eine Schiffsanlegestelle.

Immer einen Besuch wert: Das Buxthehuder Museum
Die offizielle Gründung des ältesten Buxtehudener Stadtteils Altkloster erfolgte 1197 durch die Errichtung des Benediktiner-Nonnenklosters, die von dem örtlichen Adelsgeschlecht „von Buxtehude“ finanziert wurde.
Allerdings entstand erst knappe 100 Jahre später ein Ort, der den Namen Buxtehude in sich trug: die „Neue Stadt Buxtehude“ wurde 1285 von dem Bremer Erzbischof Giselbert von Brunkhorst gegründet. Der Geistliche verfolgte dabei das konkrete Ziel, den Klosterort zu einer Hafenstadt aufzubauen, weswegen er Buxtehude als erste deutsche Stadt überhaupt um ein zentrales Hafenbecken herum errichten ließ, wodurch eine bis heute berühmte kanalartig angelegte Fleetanlage entstand. Es dauerte jedoch noch einige Jahre, bis Buxtehude durch den Erzbischof Borchard 1328 das Stader Stadtrecht zugesprochen bekam.
Seit der Aufnahme in die Hanse im Jahr 1369 erfolgte ein rasanter Aufstieg der Stadt als bedeutendes Handelszentrum. Zu dieser Blütezeit war sie vom Rang her gleichbedeutend mit den Städten Kiel und Uelzen, und erhielt zudem die wichtige Funktion einer Fährstation, deren Bedeutsamkeit sich auch nach dem Niedergang der Hanse fortsetzen konnte. Besonders die zahlreichen Viehtransporte, welche mitunter bis in die Niederlande reichten, untermauerten Buxtehudes Stellung im Fährverkehr.
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